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Sonderausstellung: „Vogelherd – Unser Mammut seit der Eiszeit groß“

Sonderausstellung: „Vogelherd – Unser Mammut seit der Eiszeit groß“

17. August 2019

Der Archäopark Vogelherd ist ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher aus nah wie fern – und das ganz besonders in Ferienzeiten. Um die Attraktivität des archäologischen Parks mit seinen vielfältigen Angeboten weiter zu steigern, wird ab Sonntag, 18. August 2019, 10 Uhr, die Sonderausstellung „Der Vogelherd. Unser Mammut – seit der Eiszeit groß“ für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Verantwortlich für diese aufwändige Sonderausstellung ist der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. in Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen, dessen Vorsitzender Hermann Mader die Ausstellung gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen Marcus Bremer und mit Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa in Baden-Württemberg, Prof. Nicholas Conard und weiteren Wissenschaftlern sowie Fachjournalisten aus ganz Deutschland eröffnen wird.

Im Mittelpunkt der Ausstellung, die bis 07. Dezember 2019 zu sehen sein wird, steht das Symboltier des Vogelherds,  das kleine Mammut aus Elfenbein, das bei einer Ausgrabung im Jahre 2006 von Prof. Conard und seinem Team von der Universität Tübingen gefunden wurde und das als Original dauerhaft in der „Schatzkammer“ des Archäopark Vogelherd bewundert werden kann – ein für die Weltkulturgeschichte einmalig wertvolles Fundstück aus dem Kreis Heidenheim.

Neben dem 40 000 Jahre alten Original stehen in der Ausstellung aber auch originale Knochen und Hautstücke des Tieres, die eindrucksvoll belegen, welch mächtiges Tier einst im Lonetal heimisch war – und seit Tausenden von Jahren ausgestorben ist.

Anschaulich wird das riesige Rüsseltier nicht nur mit Knochen- und Hautstücken,  sondern auch mit sorgsam aufbereiteten Informationen zum Tier, seiner Umwelt und der Beziehung des Steinzeitmenschen zu ihm, zum Elfenbein, das für Steinzeitjäger und -künstler ein wichtiger Rohstoff war, und zu seinen neuzeitlichen Verwandten in Afrika und Asien, deren Lebensraum dringend des Schutzes bedarf.

Neben der Ausstellung werden auch ein vielseitiges Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sowie wissenschaftliche Vorträge zum Thema Mammut angeboten.